Zeit für ein neues Ladenschlussgesetz

Am 29.06.2018 haben Vertreter der JuLis Augsburg zwischen 19:00 und 20:00 Uhr vorbeikommende Passanten vor der Augsburger City Galerie befragt, wie lange die Geschäfte allgemein geöffnet haben sollten.
Dazu haben die Personen anhand einer Uhr die von Ihnen gewünschte Ladenschlusszeit eingestellt.
Von insgesamt 67 Befragten aus allen Altersschichten, sprachen sich 33 Passanten dafür aus, die Läden länger als bis 20:00 Uhr geöffnet zu lassen.
Erwähnenswert ist noch, dass vor allem Personen, die aus anderen Bundesländern nach Bayern gezogen sind anfangs sehr erschrocken waren, dass in Bayern immer noch die strenge 20:00 Uhr Vorschrift gilt.

Junge Liberale Augsburg versammeln sich beim CSD hinter der Regenbogenfahne

Augsburg, 16. Mai 2017. Die Jungen Liberalen Augsburg werden sich mit einem Infostand an der Quer-politischen Podiumsdiskussion beteiligen, die anlässlich des Christopher Street Day am Samstag, 17. Mai, ab 15 Uhr im Reichlesaal des Augsburger Zeughauses stattfindet. Auch Maximilian Funke-Kaiser, Bundestagskandidat der FDP Augsburg und Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Schwaben, wird bei der Diskussionsrunde sprechen.

Die Jungen Liberalen setzten sich, ebenso wie die FDP, schon seit Langem für die Rechte und die Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Asexuellen ein. So fordern sowohl die politische Jugendorganisation als auch die Partei eine „Ehe für alle“, die gleich- und gegengeschlechtliche Paare rechtlich gleichstellen würde.

„Familie ist aus unserer Sicht jedes Zusammenleben von Menschen, die füreinander dauerhaft Verantwortung übernehmen“, erklärt Janine Deparade, Vorsitzende der Jungen Liberalen Augsburg, den liberalen Familienbegriff. „Jungen Menschen wie uns leuchtet es nicht ein, warum homosexuelle Paare in der Ehe nicht genau dieselben Rechte und Pflichten haben sollten wie heterosexuelle. Durch die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften entsteht den heterosexuellen ja kein Nachteil!“ Deparade betont ausdrücklich: „Das würde selbstverständlich einschließen, dass für gleichgeschlechtliche Paare auch bei Adoptionen dieselben Anforderungen gelten wie für gegengeschlechtliche. Das Kindeswohl hängt nämlich nicht davon ab, ob Kinder mit einer Mutter und einem Vater aufwachsen, sondern davon, ob sie in einer Familiengemeinschaft aufwachsen, deren Mitglieder einander mit Liebe und Respekt begegnen!“

Junge Liberale zeigen Flagge für die Legalisierung von Cannabis

Augsburg, 5. Mai 2017. Die Jungen Liberalen Augsburg setzen sich schon seit langem für die Legalisierung von Cannabis ein. Deshalb werden sie auch in diesem Jahr wieder am Global Marijuana March teilnehmen, der am Samstag, 6. Mai, ab 14 Uhr auf dem Augsburger Königsplatz stattfindet. Dabei wird FDP-Bundestagskandidat Maximilian Funke-Kaiser, der auch Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Schwaben ist, eine Rede halten.

„Ein zentrales Anliegen ist für uns zunächst die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums“, erklärt Janine Deparade, Vorsitzende der Jungen Liberalen Augsburg. „Die Strafverfolgung von Cannabis-Konsumenten bindet unnötig Personal der Polizei und der Gerichte, die dann fehlen, um Diebstähle und ähnliche Straftaten zu bekämpfen und juristisch zu verfolgen.“

Den Jungen Liberalen ist bewusst, dass der Konsum von Cannabis ein gesundheitliches Risiko darstellt. „Wir lehnen es jedoch ab, ein Genussmittel zu verbieten, weil es Risiken birgt oder weil es in Europa weniger traditionsreich ist als Alkohol und Tabak, deren mäßiger Konsum sozial als weitgehend akzeptiert gilt“, erläutert Deparade den Standpunkt der Jungen Liberalen. „Stattdessen setzen wir auf Aufklärung über Risiken des Cannabis-Konsums, die es mündigen Bürgern ermöglicht, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und, wenn ja, in welcher Form sie Cannabis zu sich nehmen möchten.“

„Auch aus Alkoholkonsum kann Abhängigkeit entstehen, mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und ihr gesamtes soziales Umfeld“, gibt Deparade zu bedenken. „Dennoch trauen wir den Menschen um uns herum grundsätzlich zu, dass sie lernen und wissen können, wie man mit dieser Droge umgeht. Dasselbe können wir auch bei Cannabis von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes erwarten.“

Davon, auch den Anbau und Verkauf von Cannabis zu legalisieren, versprechen sich die Jungen Liberalen den Schutz der Konsumenten vor Verunreinigungen, der sich bei einer legalen Droge deutlich leichter kontrollieren ließe. „Durch eine grundsätzliche Legalisierung gäbe es auch keinen Schwarzmarkt und keine Kriminalität durch Schmuggel von Cannabis mehr“, ergänzt Deparade.

Investitionen in mehr Wohnraum für Augsburg fördern

Augsburg, 23. März 2017. Maximilian Funke-Kaiser, Bundestagskandidat der FDP für den Wahlkreis Augsburg-Stadt und Königsbrunn, und Sebastian Körber, Kreis- und Stadtrat von Forchheim, diskutierten Mitte März im Rahmen der Gesprächsreihe „Jetzt wird g’schwätzt!“ über das Thema Wohnen. Beide Gesprächsteilhemer sind vom Fach: Funke-Kaiser ist Immobilienverwalter, Körber Architekt.

Für junge Menschen in Augsburg, deren eigenes Einkommen oft noch niedrig ist, sind vor allem ausreichend Wohnraum und niedrige Mietpreise von zentraler Bedeutung. Doch die Mieten sind in Augsburg während der vergangenen Jahre stark angestiegen. „Nur in Berlin haben die Mietpreise noch stärker angezogen als in Augsburg!“, betont Funke-Kaiser. „Eine Mietpreisbremse, wie sie die Bundesregierung eingeführt hat, ist allerdings der falsche Weg. Viel wichtiger ist es, zügig neuen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.“

Hier sieht Funke-Kaiser vonseiten der Stadt Augsburg Nachholbedarf: „In Augsburg wurde die Ausweisung von Baugrund lange vernachlässigt. Das wurde von der Stadtregierung zwar mittlerweile als Problem erkannt, doch es dauert immer noch fast ein Jahr, bis Bauanträge geprüft sind – viel zu lange! Die Abläufe müssen hier deutlich beschleunigt werden.“

Neben der Schaffung weiterer Mietwohnungen sind für junge Menschen, die in Augsburg ein Studium beginnen, auch verfügbare Wohnheimplätze von großer Bedeutung. „Die Studierendenzahlen vor allem an der Universität Augsburg steigen stetig und haben mittlerweile die 20.000er-Marke geknackt“, zeigt Janine Deparade auf, die Vorsitzende der Jungen Liberalen Augsburg. „Es ist zu erwarten, dass diese Zahl mit der neuen medizinischen Fakultät noch weiter ansteigen wird. Deshalb ist es für mich völlig unverständlich, wie das Studentenwerk die Zahl der Wohnheimplätze für ausreichend halten kann. Das könnte auch private Investoren abschrecken, die über den Bau von Studierendenwohnheimen in Augsburg nachdenken.“ Funke-Kaiser ergänzt: „Private Wohnheime erweitern das staatliche Angebot an Wohnheimplätzen in sinnvoller Weise. Damit Investitionen privater Träger nicht behindert werden, ist es aber besonders wichtig, dass entsprechende Bauvorhaben vonseiten der Stadt zügig geprüft und auf den Weg gebracht werden.“

JuLis Augsburg unterstützen Global Marijuana March in Augsburg

Augsburg-cgw-web-1Die Jungen Liberalen Augsburg unterstützen den Global Marijuana March in Augsburg, der kommenden Samstag stattfinden wird. Philipp Höfl, Kreisvorsitzender der JuLis Augsburg erklärt: „Der alljährliche Global Marihuana March erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig der Kampf für einen freiheitlichen Umgang mit Drogen im Allgemeinen und Cannabis im Besonderen ist.“

„Die Legalisierung von Cannabis in den verschiedensten Ländern ist Beispiel für einen globalen Gesinnungswandel, der nun auch in Deutschland ankommen muss. Daher stehen wir Jungen Liberalen zusammen mit dem DHV und weiteren Organisationen für eine Legalisierung von Cannabis“, erläutert Höfl weiter. Neben der Abgabe in Läden mit einer entsprechenden Lizenz, solle auch der Anbau von Pflanzen legalisiert werden. „Die Polizei kann sich durch eine Legalisierung auf die Bekämpfung schwerwiegender Verbrechen konzentrieren, anstatt eine breite Bevölkerungsschicht wegen kleinerer opferloser Verstöße zu kriminalisieren. Der legale Handel bietet die Möglichkeit, den Schwarzmarkt auszutrocknen, in dem weder auf Jugend- noch auf Verbraucherschutz Wert gelegt wird“, argumentiert Höfl.

Abschließend appelliert Höfl: „All diese Argumente zeigen deutlich, dass die Zeit reif ist für eine Veränderung in der Drogenpolitik. Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis muss endlich ohne Ideologie und ohne Scheuklappen geführt werden. Die Menschen wollen selbstbestimmt und ohne Bevormundung ihr Leben gestalten und dafür müssen wir nun neue Wege in der Drogenpolitik gehen.“