Investitionen in mehr Wohnraum für Augsburg fördern

Augsburg, 23. März 2017. Maximilian Funke-Kaiser, Bundestagskandidat der FDP für den Wahlkreis Augsburg-Stadt und Königsbrunn, und Sebastian Körber, Kreis- und Stadtrat von Forchheim, diskutierten Mitte März im Rahmen der Gesprächsreihe „Jetzt wird g’schwätzt!“ über das Thema Wohnen. Beide Gesprächsteilhemer sind vom Fach: Funke-Kaiser ist Immobilienverwalter, Körber Architekt.

Für junge Menschen in Augsburg, deren eigenes Einkommen oft noch niedrig ist, sind vor allem ausreichend Wohnraum und niedrige Mietpreise von zentraler Bedeutung. Doch die Mieten sind in Augsburg während der vergangenen Jahre stark angestiegen. „Nur in Berlin haben die Mietpreise noch stärker angezogen als in Augsburg!“, betont Funke-Kaiser. „Eine Mietpreisbremse, wie sie die Bundesregierung eingeführt hat, ist allerdings der falsche Weg. Viel wichtiger ist es, zügig neuen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.“

Hier sieht Funke-Kaiser vonseiten der Stadt Augsburg Nachholbedarf: „In Augsburg wurde die Ausweisung von Baugrund lange vernachlässigt. Das wurde von der Stadtregierung zwar mittlerweile als Problem erkannt, doch es dauert immer noch fast ein Jahr, bis Bauanträge geprüft sind – viel zu lange! Die Abläufe müssen hier deutlich beschleunigt werden.“

Neben der Schaffung weiterer Mietwohnungen sind für junge Menschen, die in Augsburg ein Studium beginnen, auch verfügbare Wohnheimplätze von großer Bedeutung. „Die Studierendenzahlen vor allem an der Universität Augsburg steigen stetig und haben mittlerweile die 20.000er-Marke geknackt“, zeigt Janine Deparade auf, die Vorsitzende der Jungen Liberalen Augsburg. „Es ist zu erwarten, dass diese Zahl mit der neuen medizinischen Fakultät noch weiter ansteigen wird. Deshalb ist es für mich völlig unverständlich, wie das Studentenwerk die Zahl der Wohnheimplätze für ausreichend halten kann. Das könnte auch private Investoren abschrecken, die über den Bau von Studierendenwohnheimen in Augsburg nachdenken.“ Funke-Kaiser ergänzt: „Private Wohnheime erweitern das staatliche Angebot an Wohnheimplätzen in sinnvoller Weise. Damit Investitionen privater Träger nicht behindert werden, ist es aber besonders wichtig, dass entsprechende Bauvorhaben vonseiten der Stadt zügig geprüft und auf den Weg gebracht werden.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.