Junge Liberale zeigen Flagge für die Legalisierung von Cannabis

Augsburg, 5. Mai 2017. Die Jungen Liberalen Augsburg setzen sich schon seit langem für die Legalisierung von Cannabis ein. Deshalb werden sie auch in diesem Jahr wieder am Global Marijuana March teilnehmen, der am Samstag, 6. Mai, ab 14 Uhr auf dem Augsburger Königsplatz stattfindet. Dabei wird FDP-Bundestagskandidat Maximilian Funke-Kaiser, der auch Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Schwaben ist, eine Rede halten.

„Ein zentrales Anliegen ist für uns zunächst die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums“, erklärt Janine Deparade, Vorsitzende der Jungen Liberalen Augsburg. „Die Strafverfolgung von Cannabis-Konsumenten bindet unnötig Personal der Polizei und der Gerichte, die dann fehlen, um Diebstähle und ähnliche Straftaten zu bekämpfen und juristisch zu verfolgen.“

Den Jungen Liberalen ist bewusst, dass der Konsum von Cannabis ein gesundheitliches Risiko darstellt. „Wir lehnen es jedoch ab, ein Genussmittel zu verbieten, weil es Risiken birgt oder weil es in Europa weniger traditionsreich ist als Alkohol und Tabak, deren mäßiger Konsum sozial als weitgehend akzeptiert gilt“, erläutert Deparade den Standpunkt der Jungen Liberalen. „Stattdessen setzen wir auf Aufklärung über Risiken des Cannabis-Konsums, die es mündigen Bürgern ermöglicht, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und, wenn ja, in welcher Form sie Cannabis zu sich nehmen möchten.“

„Auch aus Alkoholkonsum kann Abhängigkeit entstehen, mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und ihr gesamtes soziales Umfeld“, gibt Deparade zu bedenken. „Dennoch trauen wir den Menschen um uns herum grundsätzlich zu, dass sie lernen und wissen können, wie man mit dieser Droge umgeht. Dasselbe können wir auch bei Cannabis von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes erwarten.“

Davon, auch den Anbau und Verkauf von Cannabis zu legalisieren, versprechen sich die Jungen Liberalen den Schutz der Konsumenten vor Verunreinigungen, der sich bei einer legalen Droge deutlich leichter kontrollieren ließe. „Durch eine grundsätzliche Legalisierung gäbe es auch keinen Schwarzmarkt und keine Kriminalität durch Schmuggel von Cannabis mehr“, ergänzt Deparade.

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